Gedenkseite und
Kondolenzbuch

Wir nehmen Abschied von unserem Chef,
Gründer, Geschäftsführer, Ehemann,
Patenonkel, Mentor und Freund,
Wolfgang Ellermann.

SAB. NRW

Leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass Herr Wolfgang Ellermann am Mittwoch, den 09.02.2022, im Kreise seiner Liebsten für immer eingeschlafen ist.


Wir möchten ihn und sein Lebenswerk ehren und noch einmal seinen besonderen Weg nachzeichnen. Seine Geschichte muss erzählt werden, weil sie das Leben so vieler Menschen positiv beeinflusst hat und wir so sein Andenken lebendig halten wollen.

Durch einen Unfall im Sommer 1969, im Alter von 15 Jahren, erfuhr er die Einschnitte in der Selbstbestimmung und deren Auswirkungen auf das eigene Leben hautnah. Denn er zog sich dabei einen hohen Querschnitt zu, der ihn fortan komplett in seiner Bewegung einschränkte. Es folgte eine lange Zeit des „Wohnens“ in der ev. Stiftung in Volmarstein, die ihn zusätzlich prägte.  Die „Erlaubnis“ mit Behinderung studieren zu dürfen, erkämpfte er sich über Jahre vor Gericht. In seiner Jugend war es nicht selbstverständlich, „nicht“ anders behandelt zu werden. Daher erfreute er sich an jedem einzelnen Tag unserer Zeit, in der nun endlich jungen Menschen trotz ihrer Einschränkungen sämtliche Wege offenstehen.  

Er verließ Volmarstein, was damals eine kleine Sensation war und bezog seine erste eigene Wohnung.

In den 1990ern schloss er sein Studium der Sozialen Arbeit ab und arbeitete als Angestellter eines mittelständischen Unternehmens mit sozialem Auftrag. Bereits während seines Studiums und später auch innerhalb der Berufstätigkeit benötigte er eine individuelle Assistenz, die damals allerdings noch nicht wie heute existierte. Er beschäftigte stattdessen „Zivis“ und Studenten, um seine eigene Versorgung zu sichern.

Auch noch heute hat er mit einem Großteil „Seiner Jungs“ eine enge nie endende Verbindung.

Nach einer gewissen Zeit im Angestelltenverhältnis gründete Herr Ellermann schließlich die SAB GmbH im Jahre 1997 und schuf damit den Grundstein der Umsetzung seiner Idee und Passion einer professionellen und menschlichen Versorgung für Menschen mit Behinderung. Er erkannte die Möglichkeit, dass er die Unterstützung, die er für sich selbst erschaffen hatte, nun auch anderen Betroffenen zuteilwerden werden lassen konnte.

So wurde die SAB GmbH geboren und durch ihn mit Leben und Liebe gefüllt. Damals unterstützen ihn bei seinem Start in die Selbstständigkeit lediglich eine Hand voll geschätzter Kolleginnen und Kollegen. Die Anzahl der Kund/innen und Mitarbeiter/innen stieg konstant an, weswegen die SAB GmbH noch zwei weitere Male in größere Räumlichkeiten umziehen musste. Noch heute sind viele Kund/innen und Mitarbeiter/innen der ersten Stunde gerne Teil der SAB.

Wolfgang Ellermann war sich stets der Verantwortung gegenüber seiner Mitarbeiter/innen bewusst und dachte auch an dessen Familien. Zudem unterließ er keinen Versuch, sein ausgeprägtes soziales Verantwortungsgefühl auch anderen näher zu bringen und legte großen Wert darauf, dass dies auch weiterhin nach seinem Tod so gehandhabt werden wird.

Er schuf aus dem Nichts etwas Wundervolles, was bis zu seinem Todestag, neben seiner Familie, sein gesamter Lebensinhalt war. Herr Ellermann hat bis zum 09.02.2022 alles für den Fortbestand seiner Firma gegeben. Er war, ist und bleibt die SAB GmbH.

 

Privates:

Herr Ellermann hat im Jahr 2006 seine Frau Sindy geheiratet. Er kümmerte sich gemeinsam mit ihr liebevoll um die drei gemeinsamen Patenkinder. Auch sie vermissen ihn sehr.

Er war ein eingefleischter BVB-Fan und besuchte früher oft Heimspiele deren Siege er gemeinsam mit Freunden im Anschluss feierte. Er hat sein Leben trotz seiner Einschränkungen in vollen Zügen genossen und auf nichts verzichtet. Seine Familie und Freunde konnten sich immer auf ihn verlassen.

 

Sein Tod kam für uns sehr überraschend, wir werden ihn schrecklich vermissen. Er fehlt und es wird lange dauern, diesen Verlust zu akzeptieren. Wir werden in Zukunft alles dafür tun, seine wichtige Aufgabe weiterzuführen und sein Andenken in Ehren zu halten.

Kondolenzbuch

Wir haben für Ihre Gedanken, Beileidsbekundungen und Kommentare ein digitales Kondolenzbuch eingerichtet.

Bochum, im Februar 2022

Ihre SAB.NRW

Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Anne Delcuve

    Auf der Suche nach Hilfe für meinen Sohn, 48 Jahre, seit 1,5 Jahren Pflegegrad 5, stand ich vor 1 Woche auf der SAB-Seite. Hier las ich den beeindruckenden Werdegang der SAB NRW und war von der Lebensgeschichte, dem daraus resultierenden Grundstein seiner Idee und Umsetzung, eine menschenwürdige und professionelle Versorgung für Menschen mit Behinderungen umzusetzen, sehr beeindruckt. Umso mehr bedaure ich, dass ich heute von seinem Tot erfahren habe. Sie alle wissen nur zu gut, was Sie verloren haben. Ich wünsche allen viel Kraft, diesen Verlust zu verarbeiten. allen Menschen, die ihm weiter sehr verbunden bleiben, wünsche ich Zuversicht und Kraft und Motivation, sein Werk in seinem Sinne weiter fortzuführen.
    Anne Delcuve

    1. Bianca Schweminski

      Vielen Dank für Ihre lieben Worte…

    2. Simone Wachowiak

      „Niemals geht man so ganz.“ Vor allem nicht, wenn es Menschen gibt, die an ein denken. Das, was Herr Ellermann geschaffen, geliebt und gelebt hat, ist wahnsinnig beeindruckend und hat viele Menschen inspiriert, vielen geholfen und viele geprägt. Ich bin sehr dankbar für alle Höhen und Tiefen der SAB, die ich in 20 Jahren knapp miterleben durfte und das gegenseitig entgegengesetzte Vertrauen. Ich bin mir sicher, dass die jetzigen Mitarbeiter nach besten Wissen und Gewissen alles tun, dass sein Herzblut in der Firma weiterlebt.
      Mein herzliches Beileid an Familie, Freunde, Kollegen und Bekannten.
      Viel Kraft.
      Simone ….

  2. Bianca Schweminski

    Lieber Wolfgang,

    jeden Morgen fehlt es mir Dich anzurufen. Bei diesen frühen Telefonaten haben wir sonst immer Witze gemacht und gefragt, wie es dem anderen geht.
    In den letzten Tagen fallen mir ständig schöne und lustige Erinnerungen ein, in denen Du mir gezeigt gezeigt hast, dass Du Dein Leben trotz Deiner besonderen Situation so unbeschwert gelebt hast. Ich werde mir immer ein Beispiel daran nehmen und mich sicher hin und wieder fragen, wie Du wohl mit bestimmten Dingen an meiner Stelle umgegangen wärst.

    Du hast mich seit über 22 Jahren begleitet, gefördert, mir so viel beigebracht und mir Dein Vertrauen und Deine Freundschaft geschenkt. Ich danke Dir von Herzen dafür, das wird mir sicher am meisten fehlen…

    Du wirst immer Deinen Platz in meinem Herzen einnehmen und hoffentlich auch weiterhin auf mich aufpassen.

    Du fehlst..

    Deine Bianca

  3. Miriam Walter

    Lieber Wolfgang,
    als ich 2013 als Assistenz Kraft und wenig später zum kompletten SAB Team gekommen bin, stand ich vor vielen Hürden.
    Doch du standest mir mit Rat und Tat immer bei.
    Selbst wenn ich privat mal Sorgen und Ängste hatte, hattest du ein offenes Ohr für mich.
    Ein großes Dankeschön dafür.
    Du hinterlässt eine große Lücke und ich wünsche allen viel Kraft, denen Du Nahe stehst.

    Deine Miri

    <>

  4. Ekrem Atar

    Hallo Bruder,
    Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: dass du mit Bianca zusammen mein Geschäft in Witten betreten hast, um einen PC für dein Büro zu kaufen, mit der Option weitere zu kaufen.
    Du hast weitere gekauft. Immer wieder bis zum heutigen Tag. Diese Geschäftsbeziehung hat sich durch eine innere Verbundenheit, zu Freundschaft und sogar zu etwas, wie Familie entwickelt. Ich bin nun seit knapp 19 Jahren in deinem Unternehmen beschäftigt. Von Anfang an mit dem Gefühl der Verantwortung, als ob es meine eigenes Unternehmen wäre. Beschäftigt mit meinen zwei Söhnen und auch meinem Neffen. Ich danke Allah dafür, dass unsere Wege sich gekreuzt haben und ich einen wunderbaren Menschen wie dich kennengelernen durfte. Als ich die Nachricht deines Fortgehens erhielt, hat sich in mir einiges verändert. Die Tatsache, dass du nicht mehr da bist, kann ich immer noch nicht glauben.
    Meine Bruder – ich werde immer an dich denken!!!
    Und ich werde dich für immer sehr vermissen.
    Du wirst immer in meinem Herzen und Gedanken weiter leben!!

    Ekrem Atar (Eki)

  5. Katrin Mohrmann

    Lieber Wolfgang,
    ich erinnere mich noch gut an unsere erste Begegnung ; mein Vorstellungsgespräch vor 10 Jahren bei der SAB.
    Es war schnell klar, dass auf beiden Seiten eine gewisse Sympathie herrschte, doch in welche Richtung sich dies entwickeln würde, war uns beiden zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Als ich jedoch anfing deine Assistenz der Geschäftsführung zu übernehmen, entstand aus anfänglicher Sympathie ein enges Arbeitsverhältnis was auf gegenseitigem Respekt und der Wertschätzung des Anderen beruhte. Unser Arbeitsalltag war geprägt durch offene Gespräche, Austausch und Meinungen.
    Unsere täglichen Telefonate fehlen mir sehr. Öfter erwische ich mich dabei, wie ich auf die Uhr schaue und denke : Ach, jetzt genau, würde ich eigentlich mit Wolfgang telefonieren.
    Du warst und bleibst mehr als ein Chef für mich.
    Ich danke dir für deine Freundschaft und dein Vertrauen.
    Du fehlst !!!!

    Deine Assistentin und Freundin
    Katrin

  6. Renate

    Lieber Herrn Ellermann,
    2005 haben wir uns zum erstenmal gesehen. Schon da waren wir sehr beeindruckt von Ihrer starken Willenskraft und Motivation, Menschen mit Behinderungen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen. In den Jahren danach sahen wir uns oft zu Familienfesten. Durch diese Kontakte wurden Sie Teil unserer Familie. Sie waren für unsere drei Enkel stets ein liebevoller Freund und für unseren ältesten Enkel ein toller Patenonkel aber auch manchmal ein steter (Er)Mahner.
    Ihre Tatkraft und Ausdauer hat in den ganzen Jahren nicht nacbgelassen. Anderen Menschen mit Behinderung waren Sie immer ein Vorbild und gaben Ihnen Mut weiter zu machen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.
    Sie werden uns allen fehlen
    Wenn das Licht des Lebens erlischt,
    leuchten die Sterne der Erinnerung umso heller.
    Helmut und Renate

  7. Karin Wächter

    Ich stelle mir das Sterben vor wie ein großes helles Tor. Durch das wir einmal gehen werden. Dahinter liegt der Quell des Lichts oder das Meer, vielleicht auch nichts. Vielleicht ein Park mit grünen Bänken. Doch eh` nicht jemand wiederkehrt und mich eines Bessren belehrt, möcht` ich mir dort den Himmel denken.
    Reinhard Mey

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung

  8. Liebe Frau Ellermann,
    liebe trauernden Mitarbeiter*innen der SAB !
    Trifft das mit Bangen und Angst behaftete Absehbare ein, schnüren Schmerz und tiefe Trauer das Herz ein. Auf das Sterben und den Tod lieber Menschen kann man sich nicht vorbereiten. Es sind Augenblicke, in denen man innehält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Ver¬gäng¬lich¬keit vor Augen führen.
    Schwere Tage liegen hinter Ihnen, denn wenn der Ehemann, der Freund, der Chef stirbt, ist auch ein Stück gemeinsam gegangener und durchlebter Lebensweg, familiäre Biografie, verloren.
    Ich hoffe, dass es für Sie in den schweren Stunden des Abschieds ein Trost ist zu wissen, dass mir Wolfgang unvergessen bleibt, nicht nur wegen seinem er¬frischenden Lachen, dem ansteckenden Optimismus, seiner Offenheit, Hilfsbereitschaft und Menschenliebe.
    Wenn ich mich an Wolfgang erinnere, ist das immer zuerst seine Fröhlichkeit, mit der er Hallo sagte. Er nahm sich Zeit für ein Gespräch, hört verständnisvoll zu und interessierte sich für uns Menschen, für mich. Er nahm Anteil, einfühlsam und selbstlos. Wolfgang und „seine SAB“ waren mir seit 2002 die verlässliche Basis für mein eigenverantwortliches Leben in meiner eigenen Wohnung. Besonders Wolfgangs großes, fachliches Engagement und sein sehr umfangreiches soziales Netzwerk sicherten mir ab 2006, meinem privaten Schicksalsjahr, eine sehr anspruchsvolle 24-stündige Assistenz
    Und ich erinnere mich sehr lebendig und warm an seine privaten Besuche, bei denen Wolfgang sich immer Zeit für ein sehr erbauliches und warmherziges Gespräch nahmen.
    Ich kann nicht Ihre Trauer aus der Welt schaffen, nicht den Schmerz lindern, den Sie empfinden. Alles, was ich tun kann, ist mit Ihnen zu fühlen und in Gedanken in dieser schweren Zeit bei Ihnen zu sein.
    Angeblich heilt die Zeit alle Wunden – sie füllt die Lücke aber nicht – sie bleibt für immer. Und das ist auch irgendwie gut so – so erinnern wir uns ständig. Mit dem Tode eines Menschen verliert man vieles – aber niemals, die mit ihm verbrachte Zeit.
    Es ist schwer, Abschied zu nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich ein Lebensweg ganz natürlich seinem Ende zuneigte, oder wenn man um den Weg wusste, den Wolfgang gehen würde.
    „Alles hat seine Zeit“ (Bibel, Prediger Kohelet)
    Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
    … Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
    … weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
    … lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.
    Ihre tiefe Trauer, quälender Abschiedsschmerz und die Grenzerfahrungen, die Sie aushalten mussten, werden verblassen und sich in glückliche Erinnerungen wandeln können. Mit dem Leben ist es, wie mit einem Theaterstück: Es kommt nicht darauf an, wie lang es war, sondern wie bunt.
    Finden Sie Zeit, sich weiterhin in Liebe zu begegnen und für einander da zu sein; finden Sie Zeit, alles was Sie zu sagen haben miteinander zu teilen, – denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.

    Jochen Stelzer

  9. Heinz Schneider

    Hallo Wolfgang,
    am 09.02. bist Du gegangen.
    Dein Geist wird weiterleben.
    Ich habe Dir und der SAB sehr viel zu verdanken und bin Dir im Geiste immer verbunden.
    Du hast einen dauerhaften Platz in meinem Herzen.

    „Das Leben verlangt von uns oft, dass wir Dinge wegstecken , für die wir gar keine Taschen haben“
    Heinz Schneider

  10. Inka

    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren! J. W. Goethe
    Lieber Wolfgang,
    Seit 52 Jahren lebst Du in meinen Gedanken. Wir waren 15 Jahre alt, als sich unsere Wege auf Station B in Bochum kreuzten.
    Aus den Augen verloren haben wir uns nie.
    Du hast mein Leben bereichert…DANKE!!!
    Inka

  11. Uwe Zikoll

    Uwe Zikoll
    Lieber Herr Ellermann, liebe Frau Ellermann,
    im Jahr 2005 lernte ich Wolfgang Ellermann und den SAB kennen. Das Unternehmen hatte seinen Firmensitz auf
    dem Betriebsgelände der GÜLICH GRUPPE in der ich tätig war und noch bin. Ich war sofort fasziniert von dem,
    was Wolfgang Ellermann aufgrund seiner persönlichen Situation geschaffen hatte. Das gab mir Hoffnung, da auch ich
    eine behinderte Tochter habe und die damit verbundenen Zukunftsängste nicht mehr so schlimm aussahen.
    2006 fragte mich Wolfgang Ellermann, ob ich ihn im Arbeits- und Gesundheitsschutz für sein Unternehmen unterstützen
    könne und ich sagte zu. Diese Zusammenarbeit hat bis zu seinem Tod gehalten und ich war sehr, sehr traurig als ich
    von seinem Tod erfahren habe. Er hat sein Unternehmen vorbildlich geführt und ständig ausgebaut. Somit hat er vielen
    Menschen durch seinen Traum und hohem Einsatz ein würdiges und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Unsere Zusammenarbeit
    war immer sehr vertrauensvoll und zuverlässig. Wolfgang Ellermann hat eine Lücke hinterlassen, die sich nicht so einfach
    schließen lässt. Mein Mitgefühl gilt Ihnen und dem ganzen Team vom SAB. Ich werde Wolfgang Ellermann NIEMALS vergessen und
    wenn es gewünscht ist, in seinen Vorstellungen den SAB auch weiterhin begleiten und unterstützen.

    Uwe

  12. sabiha özbas

    Niemals geht man so ganz, irgendwas von Dir bleibt hier,………!
    Trude Herr

  13. Cornelia Dieste

    Sehr geehrter Herr Ellermann,
    im Jahr 2015 kam ich an meine Grenzen, meine tägliche Versorgung allein sicherzustellen.
    Bei Ihnen fand ich die Möglichkeit die Organisation meiner persönlichen Assistenz in Ihre Hände zu geben und doch in hohem Maße selbstbestimmt und selbstständig zu bleiben. Ich konnte mich mit allen Problemen und Schwierigkeiten jederzeit an Sie wenden. Sie nahmen sich immer die Zeit, hörten mir zu und sagten oft „Ich kümmere mich darum.“ Sie hielten immer Wort und meine Situation verbesserte sich. Dafür danke ich Ihnen sehr. Sie werden mir in diesem Sinn sehr fehlen. Es gelang Ihnen, durch Ihr Wirken mit der SAB eine tiefe Spur im Leben zu hinterlassen.
    Ich glaube, dass die SAB auch durch Ihre Mitarbeitenden in Ihrem Sinne weitergeführt wird.
    Dadurch wird die Erinnerung an Sie immer bleiben.
    C. Dieste

  14. Lena Maria u. Monika Müller, Carsten Pukat u. Jürgen Gorjup

    Mit großer Betroffenheit haben wir die traurige Nachricht erhalten.

    Wir möchten der Familie, den Freunden und Mitarbeitern des SAB unser tiefes Mitgefühl aussprechen. Herr Ellermann wird uns als starker, mutiger und sozial engagierter Mensch in Erinnerung bleiben, der größte Hochachtung verdient. Durch ihn war es Lena Maria möglich ihren Traum von einem selbstbestimmten und freien Leben zu verwirklichen.

    Wir wünschen all denen die um Herrn Ellermann trauern viel Kraft und Zuversicht.

  15. Carin Kruip

    „Auf dem Weg durchs Leben
    kann man den Wind nicht immer im Rücken haben.“ (aus Irland)

    Sehr geehrte Frau Ellermann!
    Im Leben Ihres Mannes hat der Wind so oft von vorn geweht, und trotzdem hat er sich in und mit seiner ganzen Begrenztheit dagegen gestemmt – oft mit großem Erfolg!
    Davon haben auch wir profitiert,
    wir, das ist das Integratiosnmodell EN „Wohnen unterm Regenbogen“, sind dankbar – ohne den SaB gäbe es unsere WG für behinderte, junge Menschen so nicht!
    Ihnen wünschen wir, dass Sie Ihren Weg nun mit vielen guten Erinnerungen an und mit Ihrem Mann und
    öfter mit Wind im Rücken gehen können,
    in Vertretung für den IM-EN und die Bewohner der WG

    C. Kruip

  16. Nicole Bertich

    Herr Ellermann,
    Sie werden fehlen.
    Meinen Beileid an alle Hinterbliebenen!

  17. Alicja Horstmann

    Liebe Wolfgang „Misiaczku“,so haben wir uns genannt.
    Du warst mein Freund, Partner und Vertraute.
    Ich werde Dich als einen liebenswerten und mitfühlenden Mensch in Erinnerung behalten.

    „Was man tief in seinem Herzen besitzt,kann man nicht durch den Tod verlieren.“
    Johann Wolfgang v.Goethe

  18. Dagmar Held

    Herr Ellermann,
    Sie werden fehlen.
    Ihre Arbeit als Gründer und Geschäftsführer war und ist für viele behinderte Menschen beispielhaft. Ohne Sie würden viele Behinderte in Heimen leben, statt selbstbestimmt und unabhängig in ihren eigenen vier Wänden.

  19. Tim Köhler

    Lieber Wolfgang,

    mach es gut und vielen Dank für all das, was ich von Dir während unserer zehnjähigen Zusammenarbeit lernen durfte.
    Wir haben zusammen diskutiert, geplant,gelacht, gestritten, gefeiert, gesungen, uns geärgert und uns gefreut.
    Vieles habe ich verinnerlicht und trag es für immer in mir.

    Machs gut mein Freund, wir sehen uns . Tim

    Lass nun ruhig los das Ruder, dein Schiff kennt den Kurs allein
    Du bist sicher Schlafes Bruder, wird ein guter Lotse sein
    Lass nun Zirkel, Log und Lot getrost aus den müden Händen
    Aller Kummer, alle Not, alle Schmerzen enden

    Es ist tröstlich einzusehen, dass nach der bemessenen Frist
    Abschiednehmen und Vergehen auch ein Teil des Lebens ist
    Und der Wind wird weiter wehen und es dreht der Kreis des Lebens
    Und das Gras wird neu entstehen und nichts ist vergebens

    Es kommt nicht der grimme Schnitter, es kommt nicht ein Feind
    Es kommt, scheint sein Kelch auch bitter, ein Freund der’s gut mit uns meint

    Heimkehren in den guten Hafen über spiegelglattes Meer
    Nicht mehr kämpfen, ruhig schlafen nun ist Frieden ringsumher
    Und das Dunkel weicht dem Licht mag es noch so finster scheinen
    Nein, hadern dürfen wir nicht doch wir dürfen weinen

    Reinhard Mey

    https://www.youtube.com/watch?v=Jus6JxYMHD8

  20. Katharina Bischoff

    Lieber Herr Ellermann,

    mein Team und ich können nicht fassen , dass Sie von uns gegangen sind. Uns fehlen die Worte, doch wir möchten Ihnen gern einen Spruch mit auf den Weg geben .

    „Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung „

    Niemals werden wir Sie und vergessen. Wir bewundern all Ihren Mut und den Willen , den Sie umgesetzt haben. Ein besonderen Dank habe ich persönlich an Sie, denn Sie haben mir ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.Ohne dies würde ich diese Zeilen nie schreiben. Durch Ihr Werk bleiben Sie eine Legende für so viele Menschen und für uns :

    Ganz nah bei Ihnen,Team Katha:

    Katharina Bischoff , Gaby Mußmann , Jasmine Waschke-Küblböck , Sabrina Stula , Melanie Rengers, Stefanie Hövelmann-Wegener, Sandra Adam

    Auf Wunsch meiner Familie gedenken auch meine Mutter Marie -Luise und mein Vater Thomas Bischoff an Sie

  21. Team der Westfalen Apotheke, Witten

    Liebe Frau Ellermann,

    Wir sind betroffen und traurig über den Tod Ihres Mannes und wünschen Ihnen und den
    hinterbliebenen Angehörigen, Freunden und Mitarbeitern viel Kraft in der kommenden Zeit.
    Möge die Erinnerung an die gemeinsame Zeit Ihnen Zuversicht und Kraft für die Zukunft geben.

    Im Namen aller Mitarbeiter der Westfalen Apotheke, Witten,
    Klaudia Raabe

  22. Jana

    Lieber Wolfgang,

    im März fand deine Trauerfeier statt, bis heute fehlen mir die richtigen Worte. Dennoch möchte ich dir von ganzem Herzen danken, dass du und Sindy mich all die vielen Jahren sowohl beruflich als auch privat unterstützt habt.
    Ich hätte so gern, dass Antonia dich noch besser kennengelernt hätte.
    Ihr beiden habt euch so gut verstanden, ich bin wirklich froh, dass es heutzutage Handys mit Kameras gibt, ich kann Antonia ganz bald von dir erzählen und ihr, eure und unsere Bilder zeigen.
    Wir werden an dich denken & ganz doll vermissen.
    Halt die Ohren steif.

    In Liebe Jana, Nico & Antonia (dein Lieblingsbaby)

  23. Michael Pop

    Mein lieber Freund Wolfgang, ich habe es heute 28.4.2022 erfahren, um ehrlich zu sein wollte ich dich sprechen, nun das…auch wenn wir uns in letzter Zeit sehr wenig gesehen haben, bleibst Du in meinem Herzen für immer, das ist doch klar.. Ich kann es gar nicht glauben wie schnell die Zeit verging. 2007 hatte ich mich bei der SAB auf eine Erzieher Stelle beworben.. Ja mein Freund der Rest ist Geschichte und Vergangenheit. Ich blicke für einen Augenblick zurück, und du hast mich persönlich angerufen nachdem ich mich beworben habe, wir lernten uns kennen und wurden schnell Freunde. Im Gespräch mit dir merkte ich was du für ein besonderer Mensch bist, mit eine sehr schöne und warme Stimme. Dein Art und Weise hat mich im Leben gestärkt. Wie du weiß, wollte ich Schauspieler werden. Auch hier hast du mich unterstützt. Als ich sagte, dass ich jedes Wochenende von Berlin nach NRW kommen werde, und meine 25-30 Stundenwoche leisten werde, haben viel nicht glauben wollen, du aber warst ehrlich zu mir und hast gesagt, Michael, es wird nicht einfach sein. Aber ich habe es geschafft. Heute arbeite ich auf eine geschlossenen Psychiatrie und natürlich auch als Schauspieler. Mein lieber Freund ich wünsche dir dort wo du bist Frieden, hier werde ich dich weiter in meinem Herzen tragen, und glaube mir die gemeinsame Zeit werde ich nie vergessen. Man wird im Leben nicht oft die Möglichkeit haben, wo jemanden gleichzeitig, einen Freund, einen Patient (Klient) und einen Chef ist. Du aber warst so einer..

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