Fortbildungen

Mehr Selbstbestimmung durch mehr Bildung

Zeit für Menschen mit Betreuungsbedarf zurückgewinnen

So klar lässt sich das Ziel des neuen Qualitätsmanagements der SAB.NRW zusammenfassen. Neue Standards erzeugen ein Alleinstellungsmerkmal in der Persönlichen Assistenz. Auf dem Weg dorthin fördern wir unsere Mitarbeiter auch in Pandemiezeiten mit neuen Fortbildungsprogrammen und rüsten sie mit fachlichen und zwischenmenschlichen Stärken, sowie mehr Verantwortung aus. Die Assistenznehmer verfügen somit Tag für Tag über ein noch größeres Maß an Selbstbestimmung.

Intensivere Unterstützung, gleiche Kosten

Unsere Mitarbeiter gewinnen durch schlankere Abläufe und weniger Bürokratie wieder Zeit für unsere Kunden zurück, ohne dass sich die Preise für die intensivere Betreuung erhöhen. Die Pflegekräfte werden in ihrer Fachlichkeit viel mehr gefördert und gefordert und treffen häufiger eigene Entscheidungen, die sie selbst vertreten und begründen können. Unsere Assistenten bekommen einen Überblick und lernen, wann eine intensivere Beurteilung einer Situation nötig ist und wie sie mit dieser Feststellung umgehen. Hierdurch entsteht eine personalisierte, „viel bessere Betreuung“, die sich von allgemeinen Standards abhebt und die Menschen mit Hilfebedarf in den Fokus rückt.

Die Fortbildungskurse starten 2021

Werft einen Blick in unser Fortbildungsangebot

  • Das Dokumentieren der Leistungsnachweise
  • Verlaufsbericht/Pflegebericht

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Durch unzureichende Beobachtung – Wie groß ist die Selbstpflegefähigkeit, welche Hilfestellung wird wirklich benötigt? – kommt es zur reinen kompensatorischen Pflege. Dem Kunden wird alles abgenommen, weil er es selbst nicht mehr kann.
Dem Kunden soll das Gefühl der Begleitung vermittelt werden – nicht das Gefühl der Abhängigkeit.
In dieser Fortbildung wird Ihnen der Expertenstandard zur aktivierenden Pflege vorgestellt und inhaltlich besprochen.

Weitere Inhalte sind:

  1. Waschungen (aktivierende und beruhigende Waschung)
  2. Ätherische Öle in der Pflege
  3.  Rückenschonendes Arbeiten

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe“ ist der allererste Expertenstandard, der im Jahre 2000 für Deutschland vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) entwickelt wurde.
Er wurde zunächst vorwiegend für die Pflege in Krankenhäusern gedacht und musste teilweise für andere Pflegebereiche angepasst werden.
Behandelt wird die Dekubitusprophylaxe, also die Möglichkeiten, der Entstehung eines Dekubitus vorzubeugen, nicht dagegen die Pflege bei einem vorhandenen Dekubitus.
Decubitalulcera, also Druckgeschwüre, beeinträchtigen massiv die Lebensqualität der Betroffenen, denn neben Schmerzen sowie Einschränkung der Selbständigkeit führen sie oft in die soziale Isolation.
In dieser Fortbildung wird Ihnen der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ vorgestellt und inhaltlich besprochen. Des Weiteren wird auf das Thema Dekubitus eingegangen und Lagerungstechniken vorgestellt.

Inhalte:

  • Hintergründe von nationalen Expertenstandards
  • Vorstellung und inhaltliche Besprechung des Expertenstandards
    – Erläuterung Dekubitus Grade – und /oder Stadien
    – Lagerungstechniken zur Dekubitusprophylaxe
  • Erfolgreiche Implementierung innerhalb der Einrichtung

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Schätzungen zufolge leiden in Deutschland ca. drei bis vier Millionen Menschen an chronischen Wunden. In der Fachliteratur werden Wunden dann als „chronisch“ bezeichnet, wenn diese innerhalb von vier bis zwölf Wochen nach Wundentstehung, unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen.
Der Expertenstandard konzentriert sich auf die Versorgung von Menschen mit Dekubitus, Diabetischem Fußsyndrom und gefäßbedingten Ulcus cruris.
Diese Wundarten sind die häufigsten, mit denen Pflegekräfte in der Praxis konfrontiert werden.

Ziel:
In diesem Seminar wird den Teilnehmern der Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ vorgestellt und inhaltlich besprochen.
Des Weiteren wird u.a. thematisiert, wie und welche Instrumente des Standards erfolgreich implementiert werden können.

Inhalte:

  1. Diabetisches Fußsyndrom und gefäßbedingter Ulcus cruris.
  2. Inhalte des wundspezifischen Assessment und  Wundanamnese.
  3. Vorstellung einer ausgearbeiteten Version zum Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ und den dazugehörigen Dokumenten.
  4. Erfolgreiche Implementierung in der Einrichtung

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem, das in allen Altersstufen mit steigendem Risiko im Alter auftreten kann und statistisch gesehen überwiegend Frauen und ältere Menschen beiderlei Geschlechts betrifft. Demzufolge befassen sich auch die meisten Studien mit diesen beiden Zielgruppen, wobei anzumerken ist, dass ältere Männer wissenschaftlich schlechter untersucht sind als ältere Frauen.
Konkrete Zahlen zur Prävalenz von Inkontinenz zu nennen ist schwer, da es sich um ein ausgesprochen brisantes Thema handelt. Viele von Inkontinenz betroffene Menschen suchen keine professionelle Hilfe, weil sie der Annahme sind, es gehört zum normalen Alterungsprozess dazu.
In dieser Fortbildung wird den Teilnehmern Wissenswertes zum Thema Inkontinenz vermittelt, der Expertenstandard „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ vorgestellt und inhaltlich besprochen.
Des Weiteren wird thematisiert, wie und welche Instrumente des Standards erfolgreich implementiert werden können.

Inhalte:

  1. Wissenswertes zum Thema „Inkontinenz“
  2. Vorstellung einer ausgearbeiteten Version zum Expertenstandard „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“
  3. Inkontinenzprophylaxe
  4. Harnableitende Systeme
  5. Erfolgreiche Implementierung in der Einrichtung.

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Bei pflegebedürftigen Menschen besteht oftmals die Problematik sich selbst nicht mehr angemessen ernähren zu können. Bei diesen Betroffenen kann die Gefahr der Mangelernährung sehr groß sein bzw. zunehmen.
Der Expertenstandard beschreibt den pflegerischen Beitrag zum Ernährungsmanagement. Durch dessen Umsetzung wird es möglich, für kranke und pflegebedürftige Menschen eine bedürfnisorientierte und bedarfsgerechte orale Ernährung zu gestalten, um einer Mangelernährung entgegenzuwirken.

Ziel:
In diesem Seminar wird den Teilnehmern der Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ vorgestellt und inhaltlich besprochen.
Des Weiteren wird thematisiert, welche Instrumente zur Umsetzung erforderlich sind.

Inhalte:

  1. Aufgaben der Pflege bei der Sicherstellung einer angemessenen Ernährung.
  2. Risikoerfassung (Screening) sowie Erfassung ernährungsrelevanter Problembereiche (Assessment)
    -Erläuterung Dehydration
    -Erläuterung Mangelernährung
  3. Vorstellung einer ausgearbeiteten Version zum aktuellen Expertenstandard „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ mit zugehörigen Dokumenten.
  4. Erfolgreiche Implementierung in der Einrichtung.

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Eine eingeschränkte Mobilität ist ein Risiko für pflegebedürftige Menschen. Sie kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität bis hin zu einer Ortsfixierung und Bettlägerigkeit führen und mit dem Risiko weiterer gesundheitlicher Beeinträchtigungen (wie z. B. Dekubitus, Sturz, Kontrakturen) einhergehen.

Ziel:
Jeder Kunde erhält eine pflegerische Unterstützung, die zur Erhaltung und/oder zur Förderung der Mobilität beiträgt.
In diesem Seminar wird den Teilnehmern der Expertenstandart „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ vorgestellt und inhaltlich besprochen.
Des Weiteren wird den Teilnehmern der Pflegestandard „Mobilisation“ vorgestellt und besprochen.

Weitere Inhalte sind:

  1. Vorstellung einer ausgearbeiteten Version zum aktuellen Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität“
  2. Risikoerfassung
  3. Kontrakturen/Prophylaxe
  4. Sturzprophylaxe
  5. Erfolgreiche Implementierung in der Einrichtung

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Akute wie chronische Schmerzen beeinträchtigen die Lebenssituation und wirken sich negativ auf Lebensqualität und Funktionsfähigkeit der Betroffenen aus.
Ein individuell angepasstes pflegerisches Schmerzmanagement leistet einen wichtigen Beitrag in der interprofessionell abgestimmten Schmerzbehandlung.

Ziel:
Jeder Kunde mit akuten, chronischen oder zu erwartenden Schmerzen erhält ein individuell angepasstes Schmerzmanagement, das der Entstehung sowie der Chronifizierung von Schmerzen und schmerzbedingten Krisen vorbeugt oder Schmerzen beseitigt sowie zu einer akzeptablen Schmerzsituation und zu Erhalt oder Erreichung einer bestmöglichen Lebensqualität und Funktionsfähigkeit beiträgt.
In diesem Seminar wird den Teilnehmern der Expertenstandard „Schmerzmanagement in der Pflege“ vorgestellt und inhaltlich besprochen.
Des Weiteren wird thematisiert, welche Instrumente zur Umsetzung erforderlich sind.

Inhalte:

  1. Vorstellung einer ausgearbeiteten Version zum aktuellen Expertenstandard “Schmerzmanagement in der Pflege“
  2. der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen
  3. Instrumente zur Schmerzeinschätzung
  4. Alternativen zur Schmerzlinderung/Schmerztherapie
  5. Erfolgreiche Implementierung in der Einrichtung

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Thrombose (Bildung eines Blutgerinnsels in den Blutgefäßen) und Intertrigo (Hautekzem in den Hautfalten) ein großes Thema in der Pflege. Immer wieder kommt es durch Pflegefehler, oder durch mangelndes Wissen zur Bildung von Intertrigo. Auch eine Thrombose wird oft erst zu spät erkannt.

Ziel:
Ziel ist es, dass alle Teilnehmer die Gefahren einer Thrombose und eines Intertrigo Risikos beim Kunden fachlich einzuschätzen und erkennen können und entsprechende Maßnahmen planen, sowie einem Risiko durch prophylaktisches Handeln entgegenzuwirken.
In diesem Seminar werden den Teilnehmern die „Thromboseprophylaxe“ und die „Intertrigoprophylaxe“ in der Pflege vorgestellt und inhaltlich besprochen.

Weitere Inhalte sind:

  1. Definition Thrombose
  2. Definition Intertrigo
  3. Erfolgreiche Implementierung in der Einrichtung

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Die Pneumonie (Lungenentzündung) und die Obstipation (Verstopfung) ist ein großes Thema in der Pflege.
Es gibt verschiedene Ursachen die zu einer Obstipation führen können. Oft ist es die falsche Ernährung oder die mangelnde Bewegung die eine Entstehung begünstigt. Aber auch bestimmte Erkrankungen führen oft zu einer chronischen Obstipation.
Durch Bettlägerigkeit und eingeschränkter Atmung z.B. durch einen Rippenbruch, ist das Risiko eine Lungenentzündung zu bekommen bei pflegebedürftigen kranken Menschen besonders hoch. Auch bestimmte Behinderungen können das Risiko erhöhen.
In diesem Seminar wird den Teilnehmern die „Pneumonieprophylaxe“ und die „Obstipationsprophylaxe“ vorgestellt und inhaltlich besprochen.

Weitere Inhalte sind:

  1. Definition Pneumonie
  2. Lagerungstechniken zur Pneumonieprophylaxe
  3. Definition Obstipation

Dozent: Nadine Schröder

Thema:
Als Mundsoor wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der die Mundschleimhaut von Pilzen befallen ist. Eine Parotitis ist eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse.
Beide Erkrankungen entstehen, wenn die Mundschleimhaut geschädigt ist. Zur Vermeidung von Mundsoor und Parotitis ist demnach eine gute Mundpflege als prophylaktische Maßnahme entscheidend.

Ziel:
Alle Kunden die eine gute Mundpflege nicht mehr selbstständig durchführen können, erhalten von jedem Mitarbeiter eine professionelle Mundpflege, die einem Risiko für Mundsoor und Parotitis entgegenwirkt.
In diesen Seminar wird den Teilnehmern die “Soor und Parotitisprophylaxe vorgestellt und inhaltlich besprochen.

Weitere Inhalte sind:

  1. Definition Soor
  2. Definition Parotitis
  3. Mund – und Zahnpflege

Dozent: Nadine Schröder